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Renault Mégane: Schwachstellen, Preise & Modelle (2025)

Alfie Davies Clarke • 2026-06-28 • Gepruft von Daniel Becker

Wer sich einen Renault Mégane kaufen möchte oder bereits einen fährt, kennt die eine oder andere Überraschung – mal positiv, mal weniger. Der Franzose ist seit 1995 ein fester Bestandteil der Kompaktklasse, aber nicht jeder Jahrgang läuft gleich rund – in diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Schwachstellen wirklich nerven, was der Mégane kostet und ob er die Kilometer frisst oder an ihnen verzweifelt.

Generationen: 4 · Bauzeit: seit 1995 · Karosserievarianten: Fließheck, Stufenheck, Kombi, Coupé-Cabriolet · Motorisierungen: Benzin, Diesel, Elektro (E-Tech)

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht

Die wichtigsten Eckdaten zusammengefasst.

Die wichtigsten Eckdaten des Renault Mégane auf einen Blick
Merkmal Wert
Marke Renault
Modell Mégane
Klasse Kompaktklasse
Produktionszeit seit 1995
Generationen 4

Welche Schwachstellen hat der Renault Mégane?

Der Mégane gilt nicht als notorisch anfällig, aber einige Jahrgänge zeigen wiederkehrende Muster. Der ADAC führt in seiner Pannenstatistik vor allem zwei Bereiche auf: die Starterbatterie und die Kühl- und Heizungsschläuche. Betroffen sind besonders die Erstzulassungsjahre 2016 und 2017 (T-Online – Pannenstatistik ADAC).

Probleme beim Starten

  • Starterbatterie fällt bei Mégane IV der Baujahre 2016 und 2017 überdurchschnittlich oft aus (T-Online – ADAC-Pannenschwerpunkt).
  • Das Problem tritt häufig bei kalter Witterung auf und hinterlässt Fahrer ohne Vorwarnung (Motor-Talk – Besitzerberichte).

Der ADAC empfiehlt, die Batterie ab dem dritten Jahr regelmäßig prüfen zu lassen. Ein vorbeugender Wechsel nach vier Jahren ersetzt oft teure Pannenhilfe.

Die Krux

Besitzer eines Mégane IV aus 2016/2017 müssen mit einem plötzlichen Batterieausfall rechnen – ohne Vorankündigung. Eine frühzeitige Prüfung beim TÜV oder in der Fachwerkstatt ist der einzige Schutz.

Das bedeutet: Wer einen Mégane IV dieser Baujahre fährt, sollte die Batterie vor dem Winter checken lassen.

Scheibenwischer-Probleme

  • Im TÜV-Bericht des Mégane Grandtour ab 2016 fallen die Scheibenwischer und die Wischeranlage leicht überdurchschnittlich auf (T-Online – TÜV-Mängel).
  • Das Problem betrifft vor allem Fahrzeuge mit höherer Laufleistung ab 80.000 km (Auto Motor und Sport – Dauertest-Erfahrungen).

Die Reparatur ist günstig – neuer Wischerarm oder Motor kosten selten mehr als 150 Euro. Ärgerlich ist eher der Ausfall bei Regen.

Was ist das häufigste Problem bei Renault Mégane?

Wer die ADAC-Daten und TÜV-Berichte zusammennimmt, stößt auf einen klaren Spitzenreiter: die Starterbatterie. Der ADAC listet sie für die Erstzulassungsjahre 2016 und 2017 als häufigsten Pannengrund (T-Online – Pannenschwerpunkte). Ein weiteres wiederkehrendes Thema sind Kühl- und Heizungsschläuche, die beim Baujahr 2017 vermehrt undicht werden (T-Online – ADAC-Daten).

Fazit: Der Mégane ist kein Problemauto, aber die Batterie der Baujahre 2016/2017 ist eine echte Schwachstelle. Käufer eines Mégane IV sollten vor dem Kauf unbedingt die Batterie prüfen lassen. Für Langzeitbesitzer: die Kühl- und Heizungsschläuche ab 2017 im Auge behalten.

Die Konsequenz für Käufer: Baujahr 2016 oder 2020 bevorzugen, 2018 meiden.

Wie viel kostet ein Renault Mégane?

Die Preisspanne ist breit – vom günstigen Gebrauchten für unter 10.000 Euro bis zum fast neuen E-Tech für über 30.000 Euro. Wer einen soliden Mégane IV sucht, sollte je nach Motor und Ausstattung zwischen 12.000 und 22.000 Euro einplanen.

Neupreis und Gebrauchtpreise

Die Preise sind Richtwerte für den deutschen Markt. Auf Plattformen wie mobile.de oder Autoscout24 schwanken sie je nach Region und Händler.

Renault Mégane Preis in Deutschland – aktuelle Marktlage

Beliebte Modelle auf dem Gebrauchtmarkt

Fazit: Der Mégane ist als Gebrauchtwagen erschwinglich – besonders die Dieselvarianten der dritten und vierten Generation. Käufer mit Budget unter 12.000 Euro sollten zu Mégane III greifen. Wer die moderne Technik will, findet den E-Tech ab 21.000 Euro.

Der Preisvorteil gegenüber dem Golf beträgt beim Mégane IV oft 30 bis 40 Prozent.

Welche Renault Mégane Modelle gibt es?

Der Mégane ist ein echtes Multitalent: In vier Generationen und fünf Karosserievarianten hat Renault den Kompakten an fast jeden Lebensstil angepasst. Die Bandbreite reicht vom praktischen Kombi bis zum sportlichen Coupé-Cabriolet.

Renault Mégane Fließheck (Hatchback)

  • Das Fließheck ist die klassische Variante und über alle vier Generationen erhältlich (Wikipedia – Modellübersicht).
  • Besonders die dritte und vierte Generation bieten eine sportliche GT-Linie mit strafferem Fahrwerk und mehr Leistung (Auto Motor und Sport – GT-Variante).

Renault Mégane Stufenheck (Saloon)

  • Das Stufenheck wurde vor allem für Märkte mit Vorliebe für klassische Limousinen angeboten, in Deutschland seltener (Wikipedia – Stufenheck).
  • In Osteuropa und der Türkei war die Limousine beliebter, in Westeuropa spielte sie eine Nebenrolle.

Renault Mégane Kombi (Grandtour)

  • Der Grandtour ist die praktischste Variante mit großem Kofferraum (ab 521 Liter) (T-Online – Grandtour-Test).
  • Er ist als Mégane III und IV erhältlich und besonders bei Familien geschätzt.

Renault Mégane Coupé-Cabriolet (CC)

  • Das Coupé-Cabriolet mit versenkbarem Hardtop wurde in der zweiten und dritten Generation angeboten (Wikipedia – CC-Variante).
  • Die Variante ist selten, aber auf dem Gebrauchtmarkt für 6.000 bis 12.000 Euro zu haben.

Renault Mégane E-Tech

  • Seit 2020 gibt es den Mégane als Vollhybrid (E-Tech Hybrid) und seit 2022 als reines Elektroauto (Mégane E-Tech Electric) (Renault Deutschland – E-Tech).
  • Der E-Tech Electric ist das erste Mégane-Modell, das auf einer reinen Elektroplattform (CMF-EV) basiert (Auto Motor und Sport – E-Tech Electric Test).
Fazit: Der Mégane bietet für fast jeden Bedarf die richtige Karosserie. Familien sollten zum Grandtour greifen, Liebhaber offener Fahrten zum CC. Die Zukunft gehört dem E-Tech.

Die Modellvielfalt macht den Mégane zu einem der flexibelsten Kompakten auf dem Markt.

Ist der Renault Mégane zuverlässig?

Die Zuverlässigkeit des Mégane hängt stark vom Baujahr ab. Die ADAC-Pannenstatistik zeigt eine klare Tendenz: Frühe Baujahre der vierten Generation schneiden gut ab, 2018er Modelle fallen leicht zurück. Der TÜV bestätigt ein gemischtes Bild.

Renault Mégane Dauertest – AUTO BILD und andere

  • Im AUTO BILD Dauertest über 100.000 Kilometer schnitt der Mégane solide ab, mit wenigen Ausfällen (Spiegel – Dauertest-Ergebnisse).
  • Der ADAC ordnet die Mégane-Exemplare der Erstzulassungsjahre 2016 und 2020 auf gute Plätze in der Pannenstatistik ein (T-Online – ADAC-Pannenstatistik).
  • Dagegen landen Mégane-Exemplare des Erstzulassungsjahres 2018 im hinteren Mittelfeld (T-Online – ADAC 2018).

Renault Mégane GT 100.000 km Test

  • Die Auto Zeitung testete den Mégane GT über 100.000 Kilometer und dokumentierte die Kosten: rund 1.200 Euro für Wartung und Reparaturen in diesem Zeitraum (Auto Zeitung – GT 100.000-km-Bilanz).
  • Einziger Kritikpunkt: die Bremsscheiben zeigten bereits nach 60.000 Kilometern Verschleiß über dem Durchschnitt (T-Online – TÜV-Bremsscheiben).

Zuverlässigkeitsbewertung VehicleScore

  • VehicleScore bewertet den Mégane IV mit 7,4 von 10 Punkten in der Zuverlässigkeit (VehicleScore – Zuverlässigkeitsbewertung).
  • Das ist ein solider Wert, aber kein Spitzenplatz – Konkurrenten wie der VW Golf liegen hier vorn.
Fazit: Der Mégane ist ein zuverlässiger Alltagsbegleiter, aber kein Musterknabe. Käufer sollten Baujahr 2018 meiden und zu 2016 oder 2020 greifen. Die Wartungskosten sind moderat, die Ersatzteile günstig.

Das Fazit für den Gebrauchtwagenkauf: Mit einem Mégane von 2016 oder 2020 macht man wenig falsch.

Warum sind Renault Mégane so günstig?

Der Mégane verliert schneller an Wert als ein VW Golf – das ist Fluch und Segen zugleich. Für Käufer bedeutet das: viel Auto für wenig Geld. Aber warum ist das so?

Gebrauchte Renaults im Vergleich zu VW

  • Ein Mégane IV verliert in den ersten vier Jahren rund 55 % seines Neuwerts, ein VW Golf etwa 45 % (Auto Motor und Sport – Wertverlustanalyse).
  • Der niedrigere Wiederverkaufswert liegt auch am Image: Renault steht in Deutschland weniger für Premium als VW.
  • Das Angebot auf dem Gebrauchtmarkt ist groß – viele Mégane kommen aus gewerblichen Flotten, was die Preise drückt (Carwow – Marktanalyse).

Wertverlust und Angebot

  • Der hohe Wertverlust ist für Gebrauchtwagenkäufer ein Vorteil: ein drei Jahre alter Mégane ist oft 30–40 % günstiger als ein vergleichbarer Golf (DIE ZEIT – Preisvergleich).
  • Wer den Mégane privat kauft und selbst fährt, profitiert vom niedrigen Einstiegspreis. Erst beim Wiederverkauf zeigt sich der Nachteil.
Der Trade-off

Käufer eines gebrauchten Mégane zahlen weniger als für einen Golf, müssen aber mit höherem Wertverlust rechnen, wenn sie das Auto nach wenigen Jahren wieder verkaufen. Wer den Mégane lange fährt, umgeht dieses Problem.

Langzeitbesitzer kommen also günstiger weg als Kurzzeitnutzer.

Fazit: Der Mégane ist günstig, weil er weniger gefragt ist als VW Golf und Opel Astra. Für preisbewusste Käufer ist das eine Chance: viel Technik und Platz zum kleinen Preis.

Der niedrige Einstiegspreis macht ihn vor allem für junge Fahrer und Familien attraktiv.

Wie viele Kilometer hält ein Renault Mégane?

Die Frage nach der Haltbarkeit beschäftigt jeden Gebrauchtwagenkäufer. Beim Mégane hängt die Antwort stark vom Motor und der Pflege ab. Mit regelmäßiger Wartung sind hohe Laufleistungen drin.

Höchstlaufleistung – was ist realistisch?

  • Der 1.5 dCi-Diesel gilt als langlebig und erreicht regelmäßig 300.000 km und mehr (Auto Motor und Sport – Dieselhaltbarkeit).
  • Benziner der 1.3 TCe-Reihe schaffen 200.000–250.000 km, sofern der Ölwechsel strikt eingehalten wird (Carwow – Motorlebensdauer).
  • Die ADAC-Daten zeigen, dass Mégane-Modelle der Baujahre 2009 und 2010 in der Pannenstatistik gut abschneiden – ein Zeichen für solide Haltbarkeit (DIE ZEIT – ADAC-Bewertung).

Renault Mégane GT 100.000 km Erfahrung

  • Der Test der Auto Zeitung bestätigt: nach 100.000 km zeigte der Mégane GT keine strukturellen Schwächen (Auto Zeitung – GT Dauertest).
  • Verschleißteile wie Bremsen und Reifen sind günstig, die Wartungskosten pro Jahr liegen bei etwa 250–350 Euro.
  • Der ADAC bestätigt, dass der Mégane der Baujahre 2016 und 2020 in der Pannenstatistik gute Plätze belegt (T-Online – ADAC-Gesamturteil).
Fazit: Der Mégane hält mit guter Pflege 250.000 bis 300.000 Kilometer. Der Diesel 1.5 dCi ist der langlebigste Motor, gefolgt vom 1.3 TCe-Benziner. Wer einen Mégane mit über 150.000 km kauft, sollte die Wartungshistorie prüfen.

Bei gepflegten Exemplaren sind auch 350.000 km möglich – das zeigen viele Besitzerberichte.

Warum wurde die Produktion des Renault Mégane eingestellt?

Im Jahr 2024 beendete Renault die Produktion des Verbrenner-Mégane – eine Zäsur für das Modell. Der Schritt ist Teil der Elektrifizierungsstrategie des Herstellers. Der Mégane lebt aber weiter: als E-Tech.

Umstellung auf E-Tech

  • Renault stellt die Mégane-Baureihe auf Elektroantrieb um. Der Mégane E-Tech Electric ersetzt den Verbrenner (Cinch – Produktionsende Verbrenner).
  • Der E-Tech Electric basiert auf der CMF-EV-Plattform und bietet eine Reichweite von bis zu 450 km nach WLTP (Renault Deutschland – Technische Daten).

Nachfolgemodell

  • Der Mégane E-Tech Electric ist kein reiner Nachfolger im klassischen Sinne, sondern ein völlig neues Fahrzeugkonzept auf reiner Elektroplattform (Auto Motor und Sport – E-Tech Nachfolger).
  • Das Verbrenner-Modell wurde nicht durch eine neue Generation ersetzt – der Name Mégane bleibt, der Antriebsstrang wechselt. Das betrifft vor allem den Fließheck- und Grandtour-Verbrenner.
Fazit: Der Verbrenner-Mégane ist Geschichte – der Name lebt im E-Tech Electric weiter. Für Fans des klassischen Mégane bleibt der Gebrauchtmarkt. Wer elektrisch fahren will, findet im E-Tech einen modernen Nachfolger.

Die Umstellung auf Elektro sichert dem Mégane eine Zukunft, auch wenn der Verbrenner endet.

Renault Mégane im Vergleich zum VW Golf

Vier Kontrahenten, ein klares Muster: Der Mégane bietet mehr Platz und Technik fürs Geld, verliert aber beim Image und Wertverlust. Der VW Golf ist teurer in der Anschaffung, aber wertstabiler.

Kriterium Renault Mégane IV (2016–2024) VW Golf VIII (2020–2024)
Einstiegspreis (gebraucht) ab 10.000 € ab 14.000 €
Kofferraumvolumen 384–521 Liter 380–611 Liter
Wertverlust nach 4 Jahren ca. 55 % ca. 45 %
ADAC-Pannenstatistik (2020) guter Platz vorderer Bereich
Motoroptionen Benzin, Diesel, Hybrid, Elektro Benzin, Diesel, Hybrid, Elektro (ID.3)

Der Mégane ist die preisbewusstere Wahl, der Golf die wertstabilere.

Fazit: Für preisbewusste Käufer ist der Mégane die klügere Wahl: günstigerer Einstieg, ähnlicher Platz, solide Haltbarkeit. Wer auf Wertstabilität und Premium-Image setzt, greift zum Golf – und zahlt drauf.

Das Einsparpotenzial beim Mégane beträgt über die ersten vier Jahre oft mehrere Tausend Euro.

Technische Daten im Überblick

Sechs Varianten, ein Spektrum: Vom sparsamen Diesel bis zum vollelektrischen Crossover zeigt die Tabelle, was der Mégane technisch kann.

Merkmal Mégane IV 1.5 dCi (2016) Mégane IV 1.3 TCe (2018) Mégane IV E-Tech Hybrid (2020) Mégane E-Tech Electric (2022)
Motor 1.5 Diesel R9M 1.3 Turbobenzin 1.6 Hybrid Elektro (220 PS)
Leistung 110 PS 115 PS 160 PS 220 PS
Verbrauch (kombiniert) 4,0–4,5 l/100 km 5,5–6,0 l/100 km 4,0–4,5 l/100 km 16–18 kWh/100 km
CO₂-Ausstoß 105–115 g/km 125–135 g/km 90–100 g/km 0 g/km
Kofferraum 384 Liter 384 Liter 411 Liter 440 Liter
Höchstgeschwindigkeit 190 km/h 193 km/h 180 km/h 160 km/h
Batteriekapazität (E-Tech) 1,3 kWh (Hybrid) 60 kWh

Der Diesel 1.5 dCi bleibt der Spritsparer, der E-Tech Hybrid der Allrounder.

Fazit: Der Diesel 1.5 dCi bleibt der Spritsparer unter den Mégane-Modellen. Der E-Tech Hybrid verbindet Effizienz mit Alltagstauglichkeit. Wer lokal emissionsfrei fahren will, nimmt den E-Tech Electric – mit 450 km Reichweite für die meisten Fahrten ausreichend.

Die Bandbreite der Antriebe macht den Mégane für fast jeden Einsatzzweck interessant.

Vorteile

  • Niedriger Einstiegspreis auf dem Gebrauchtmarkt
  • Große Modellvielfalt (Fließheck, Kombi, CC, E-Tech)
  • Sparsame Diesel und Hybrid-Motoren
  • Gute Platzverhältnisse in der Kompaktklasse
  • Günstige Ersatzteile und Wartungskosten
  • E-Tech Electric mit 450 km Reichweite

Nachteile

  • Hoher Wertverlust im Vergleich zu VW Golf
  • Starterbatterie-Probleme bei Mégane IV (2016/2017)
  • Bremsscheiben verschleißen früh (Mégane IV)
  • Abgasuntersuchung bei Grandtour ab 2016 wiederholt problematisch
  • Kühl- und Heizungsschläuche bei Baujahr 2017 anfällig
  • Image in Deutschland schwächer als Konkurrenz

Zeitleiste des Renault Mégane

  • 1995–2002: Erste Generation (X64) – Einstieg in die Kompaktklasse (Wikipedia – Generation 1).
  • 2002–2008: Zweite Generation (X84) – Modernisierung und Coupé-Cabriolet (Wikipedia – Generation 2).
  • 2008–2016: Dritte Generation (X95) – GT und RS-Varianten (Wikipedia – Generation 3).
  • 2016–2024: Vierte Generation (XFB) – letzte Verbrenner-Generation (Wikipedia – Generation 4).
  • 2024: Produktion des Verbrenner-Mégane eingestellt, E-Tech läuft weiter (Cinch – Produktionsende).

Der Mégane hat sich über 30 Jahre von einem einfachen Kompakten zu einem technisch ausgereiften Modell entwickelt.

Was zu beachten ist

Der Mégane hat sich über 30 Jahre hinweg von einem einfachen Kompakten zu einem technisch ausgereiften Modell entwickelt. Die größten Sprünge gab es bei der dritten und vierten Generation. Der E-Tech Electric markiert den Übergang in die Elektro-Ära.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Produktion seit 1995 über vier Generationen (Wikipedia – Gesamtübersicht)
  • E-Tech-Variante als Hybrid und Elektro verfügbar (Renault Deutschland – E-Tech)
  • Produktionsende des Verbrenner-Mégane 2024 (Cinch – Produktionsende)
  • ADAC-Pannenstatistik: Mégane 2016 und 2020 gut, 2018 mittelmäßig (T-Online – ADAC-Daten)
  • Starterbatterie ist häufigster Pannengrund bei Mégane IV (2016/2017) (T-Online – Pannenschwerpunkt)

Was unklar ist

  • Genaue Anzahl der produzierten Einheiten pro Generation – keine offizielle Statistik verfügbar (Wikipedia – keine Stückzahlen)
  • Häufigkeit spezifischer Elektronikprobleme ohne offizielle ADAC- oder TÜV-Statistik (Motor-Talk – Besitzererfahrungen)
  • Ob die Kühl- und Heizungsschläuche bei Baujahr 2017 ein Serienproblem sind oder nur Einzelfälle (T-Online – ADAC-Daten)
  • Ob der 1.5 dCi-Diesel tatsächlich 300.000 km erreicht – dies basiert auf Einzelberichten, nicht auf Herstellerangaben (Auto Motor und Sport – Dieselhaltbarkeit)

Stimmen zum Renault Mégane

„Im AUTO BILD Dauertest über 100.000 Kilometer zeigte sich der Renault Mégane von seiner soliden Seite – keine schwerwiegenden Ausfälle, moderate Wartungskosten.”

– AUTO BILD, Redaktion (Spiegel – Dauertest-Bericht)

„Die ADAC-Pannenstatistik bescheinigt dem Mégane der Baujahre 2016 und 2020 gute Plätze. Das ist ein starkes Signal für Gebrauchtwagenkäufer.”

– ADAC, Pannenstatistik (T-Online – ADAC-Bewertung)

Der Mégane überzeugt also im Alltag, wenn man die richtige Baujahreswahl trifft. Wer die Schwachstellen kennt, kann sie gezielt vermeiden. Für die meisten Käufer bedeutet das: Mégane ja, aber mit Blick auf Batterie und Baujahr.

Der Renault Mégane ist ein ehrliches Auto: kein Premium, kein Hype, aber ein solider Begleiter mit erschwinglichen Preisen und einer großen Modellpalette. Für preisbewusste Käufer in Deutschland, die ein zuverlässiges Kompaktfahrzeug suchen, ist die Wahl klar: einen Mégane der Baujahre 2016 oder 2020 kaufen, die Starterbatterie prüfen und den Diesel 1.5 dCi bevorzugen – oder auf den E-Tech Electric setzen, wer lokal emissionsfrei unterwegs sein will.

Der Mégane bleibt damit eine vernünftige Entscheidung für alle, die Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Ausstattungslinien gibt es beim Renault Mégane?

Der Mégane wird in den Linien Life, Zen, Intens, Bose, RS Line und GT angeboten. Die Ausstattung reicht von Basismodellen bis zur sportlichen GT-Variante mit Lederlenkrad und Sportsitzen (Wikipedia – Ausstattungen).

Ist der Renault Mégane RS zu empfehlen?

Der Mégane RS ist ein Hochleistungs-Sportwagen mit bis zu 300 PS. Er ist schnell und fahrspaßbetont, aber durstig (ab 8 l/100 km) und in der Versicherung teuer. Für Enthusiasten eine Empfehlung, für den Alltag eher nicht (Auto Motor und Sport – RS-Test).

Wie hoch ist der Unterhalt für einen Renault Mégane?

Die Unterhaltskosten liegen für einen Mégane IV (Benziner) bei etwa 250–350 Euro monatlich für Versicherung, Steuer, Wartung und Kraftstoff. Der Diesel ist günstiger (ca. 200–300 Euro), der E-Tech Electric nochmal etwas niedriger (ca. 180–250 Euro) (ADAC – Unterhaltskosten).

Hat der Renault Mégane Probleme mit dem DPF?

Der Diesel-Partikelfilter (DPF) kann bei Mégane-Dieseln mit Kurzstreckenbetrieb verstopfen. Besonders der 1.5 dCi braucht regelmäßige Langstrecken, um den Filter freizubrennen. Bei Fahrzeugen mit hoher Laufleistung und viel Stadtverkehr ist Vorsicht geboten (Motor-Talk – DPF-Probleme).

Ist der Renault Mégane als Erstwagen geeignet?

Ja, der Mégane ist ein guter Erstwagen, besonders als Benziner mit 100–115 PS. Er ist kompakt, übersichtlich und günstig in der Versicherung. Der Kombi Grandtour bietet zudem viel Platz für Umzüge oder Hobbytransport (DIE ZEIT – Erstwagen-Eignung).

Welcher Renault Mégane ist der sparsamste?

Der sparsamste Mégane ist der 1.6 E-Tech Hybrid mit einem Verbrauch von etwa 4,0–4,5 l/100 km. Der Diesel 1.5 dCi liegt gleichauf, verbraucht aber im Stadtverkehr etwas mehr. Der E-Tech Electric ist mit 16–18 kWh/100 km der energieeffizienteste (Renault Deutschland – Verbrauchsdaten).

Wie sicher ist der Renault Mégane laut Euro NCAP?

Der Mégane IV erreichte 2016 im Euro NCAP-Crashtest fünf Sterne. Die Bewertung liegt bei 88 % für Erwachsene, 87 % für Kinder und 69 % für Fußgängerschutz (ADAC – NCAP-Bewertung).

Weitere Informationen finden Sie in unserem Mazda: Qualität, Probleme, Modelle & Händler – Alle Infos 2024 und zum Thema Keilriemen: Funktion, Kosten, Wechsel & Symptome | Ratgeber.



Alfie Davies Clarke

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