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Hundertjähriger Kalender 2025/2026: Prognose & Kritik

Alfie Davies Clarke • 2026-07-24 • Gepruft von Sofia Wagner

Der Hundertjährige Kalender prophezeit für den Winter 2025/2026 Schnee und Frost – doch Meteorologen bezeichnen die jahrhundertealte Methode als nicht wissenschaftlich fundiert. Ein Blick auf die Hintergründe zeigt, warum die Prognosen regelmäßig Schlagzeilen machen.

Erstellungsjahr: 17. Jahrhundert (um 1650) · Autor: Mauritius Knauer, Abt des Klosters Langheim · Grundlage: Astrologie und Bauernregeln · Aktuelle Prognose: Winter 2025/2026: Kälte und Schnee · Trefferquote (laut Kritikern): kaum über Zufall

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Unbestätigte Behauptungen
  • Ob die Kältewelle im Januar 2026 tatsächlich eintrifft, ist offen – keine verlässliche Quelle. (Merkur.de)
  • Wie die astrologischen Berechnungen im Einzelnen funktionieren, ist nicht dokumentiert – Quelle fehlt. (Merkur.de)
  • Ob der Kalender eine höhere Trefferquote als Zufall hat, bleibt umstritten – kein Beleg. (Merkur.de)
  • Der erste Druck des Kalenders 1701 in Bamberg wird oft genannt, aber ohne Primärquelle (Merkur.de erwähnt nur „erster Druck”, keine genaue Jahreszahl).
3Zeitleisten-Signal
  • um 1650: Mauritius Knauer erstellt den Kalender (FR.de).
  • Oktober 2025: Medien berichten über Winterprognose 2025/2026 (Merkur.de).
  • Januar 2026: Erwartete Kältewelle laut Kalender (Merkur.de).
  • Der Druck 1701 wird in Medien oft erwähnt, aber ohne nachweisbaren Quellenbeleg – daher unsicher. (FR.de)
4Wie es weitergeht
  • Der Hundertjährige Kalender wird auch für 2027 und 2028 neu aufgelegt.
  • Medien werden voraussichtlich weiterhin über die Prognosen berichten.
  • Die Wissenschaft wird die Methode weiterhin kritisieren.

Eine Übersicht der wichtigsten Fakten zum Hundertjährigen Kalender:

Die wichtigsten Fakten zum Hundertjährigen Kalender
Name Hundertjähriger Kalender (auch 100-jähriger Kalender)
Autor Mauritius Knauer (1613–1664)
Erstellungszeit um 1650
Grundlage Astrologie, Planetenkonstellationen, Bauernregeln
Bekannte Prognose für 2026 Kalter Januar, kalter April, schneereicher Winter
Wissenschaftlicher Konsens Nicht zuverlässig, keine bessere Trefferquote als Zufall

Was sagt der Hundertjährige Kalender für den Winter voraus?

Prognose für den Winter 2025/2026

Der Hundertjährige Kalender zeichnet für den Winter 2025/2026 ein klares Bild: kalt, nass und teils stürmisch. Laut FR.de (Regionalzeitung) soll der Dezember 2025 besonders schneereich ausfallen. Die Prognose stützt sich auf die astrologischen Konstellationen, die Mauritius Knauer im 17. Jahrhundert festlegte. Die wetter.de (Wetterportal) hingegen ordnet die Vorhersagen als nicht wissenschaftlich fundiert ein – der Zufallsfaktor sei zu hoch.

Die Vorhersage für Januar und Februar 2026: strenge Kälte und anhaltende Schneefälle. FR.de zufolge gelten diese Monate als die kältesten im Kalenderzyklus. Allerdings betonen Meteorologen, dass solche Langfristprognosen auf astrologischer Basis keine wissenschaftliche Grundlage haben.

Wann kommt die große Kälte?

Die große Kältewelle wird laut Kalender im Januar 2026 erwartet, mit einem Höhepunkt im Februar. Besonders in Süddeutschland, so die Prognose, könnten die Temperaturen extrem fallen. BILD (größte Boulevardzeitung) zitiert Diplom-Meteorologe Dominik Jung, der den Kalender fachlich für nicht brauchbar hält. Auch Dr. Karsten Brandt wird zitiert: „Wetterlagen halten sich nicht an irgendwelche Zyklen.” Die Kältewelle könnte mehrere Wochen anhalten – sofern die astrologische Vorhersage zutrifft.

Fazit: Der Hundertjährige Kalender sagt für den Winter 2025/2026 Schnee und Frost voraus, insbesondere im Januar und Februar. Meteorologen wie Dominik Jung und Karsten Brandt warnen jedoch, dass die Methode nicht wissenschaftlich fundiert sei. Für Winterfans bleibt die Prognose ein spannender, aber unsicherer Anhaltspunkt.

Trotz der medialen Aufmerksamkeit bleibt der Kalender ein spekulatives Phänomen – die Sehnsucht nach verlässlichen Vorhersagen prallt auf die Realität der Meteorologie.

Wie wird der Herbst nach dem Hundertjährigen Kalender?

Herbstprognose 2025

Für den Herbst 2025 zeigt der Hundertjährige Kalender eine wechselhafte Prognose: milde Abschnitte wechseln sich mit frühen Nachtfrösten ab. Die Vorhersage basiert auf den Planetenkonstellationen, die für den Herbstzyklus bestimmend sind. Nordbayern.de (Regionalportal) ordnet die Übereinstimmungen des Kalenders mit dem tatsächlichen Wetter als Zufall ein.

Die Bauernregeln, die in den Kalender eingeflossen sind, deuten auf einen goldenen Oktober hin, gefolgt von einem nasskalten November. Diese Muster sind seit Jahrhunderten überliefert, aber wissenschaftlich nicht belegt. Ein Vergleich mit modernen Klimamodellen zeigt häufig Abweichungen.

Typische Herbstwetter-Muster im Kalender

Der Kalender unterteilt jedes Jahr in sieben Planetenjahre, die den Charakter der Jahreszeiten bestimmen sollen. Der Herbst 2025 steht unter dem Einfluss des Mars, was laut Kalender zu häufigen Wetterwechseln führt.

Die Prognose bleibt spekulativ – sie lebt von Tradition, nicht von empirischer Bestätigung.

Was sagt der Hundertjährige Kalender für Januar 2026?

Januar 2026: Kälte und Schnee

Der Januar 2026 steht im Hundertjährigen Kalender ganz im Zeichen von Frost und Schnee. Die Prognose sieht strenge Kälte mit Tiefstwerten voraus, die in manchen Regionen unter -15 °C fallen könnten. Merkur.de (überregionale Tageszeitung) berichtet, dass der Kalender den Januar als den kältesten Monat des Winters 2025/2026 benennt.

Vergleich mit anderen Quellen

Die Prognose deckt sich teilweise mit Medienberichten: FR.de zitiert dieselbe Kalender-Vorhersage. Moderne Langfristprognosen, wie sie etwa schneedecke.de (Wetterportal für Schneesport) veröffentlicht, erwarten für Mitteleuropa eine Temperaturabweichung von 0 bis +1 °C – also eher milde Wintermonate. Der Widerspruch zeigt, wie weit der Hundertjährige Kalender und die Meteorologie auseinanderliegen.

Der Widerspruch

Der Hundertjährige Kalender prophezeit strenge Kälte für Januar 2026, während aktuelle Klimamodelle eine milde Abweichung von 0 bis +1 °C erwarten. Der Unterschied ist kein Randphänomen, sondern systematisch: Astrologie trifft auf Klimawissenschaft.

Die Prognose des Kalenders widerspricht damit dem wissenschaftlichen Konsens – wer darauf baut, setzt auf Glauben statt auf Daten.

Was sagt der Hundertjährige Kalender für April 2026?

April 2026: Kälterückfall möglich

Der April 2026 wird laut Hundertjährigem Kalender kälter ausfallen als im langjährigen Mittel. Die Berliner Zeitung (Hauptstadtzeitung) berichtet, dass mit späten Frosttagen zu rechnen ist – ein typischer Kälterückfall, der in Bauernregeln als „Eisheilige” bekannt ist.

Bauernregel: April, April der macht was er will

Die alte Bauernregel beschreibt treffend, was der Hundertjährige Kalender für April 2026 vorsieht: wechselhaft mit möglichen Schneeausläufern. Der Kalender basiert auf der Annahme, dass der Planet Saturn im April 2026 dominant sei, was laut Knauer kühle Temperaturen bringt. wetter.de gibt zu bedenken, dass die Trefferquote des Kalenders meteorologisch nicht besser ist als Raten.

Die April-Prognose bleibt damit im Bereich des Spekulativen – der Kalender liefert keine verlässliche Vorhersage, sondern eine kulturelle Erzählung.

Wie zuverlässig ist der 100-jährige Kalender?

Wissenschaftliche Einordnung

Die Wissenschaft ist sich einig: Der Hundertjährige Kalender hat keine empirische Basis. Merkur.de zitiert den Deutschen Wetterdienst (DWD), der Übereinstimmungen des Kalenders mit der Realität als meteorologisch zufällig einstuft. BILD zitiert Diplom-Meteorologe Dominik Jung: „Der Hundertjährige Kalender ist fachlich nicht brauchbar.”

Die Grundlage des Kalenders – die Astrologie – wird von der Meteorologie klar abgelehnt. Nordbayern.de ordnet die Übereinstimmungen ebenfalls als Zufall ein. Selbst bei konservativer Betrachtung liegt die Trefferquote kaum über dem Zufallsniveau.

Kritik an der Methode

Der Kalender verwendet Planetenkonstellationen, die nach heutigem Wissen keinen Einfluss auf das irdische Wetter haben. BILD zitiert Dr. Karsten Brandt: „Wetterlagen halten sich nicht an irgendwelche Zyklen.” Die Kritik ist eindeutig: Die Methode ist nicht reproduzierbar und entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage.

Warum der Kalender dennoch populär ist

Trotz der massiven Kritik erfreut sich der Hundertjährige Kalender großer Beliebtheit. Jedes Jahr greifen Medien – von Merkur.de bis FR.de – die Prognosen auf. Der Grund: Der Kalender bietet eine einfache, griffige Erzählung für das Wetter. Er knüpft an jahrhundertealte Traditionen und Bauernregeln an, die im kollektiven Gedächtnis verankert sind. Die Sehnsucht nach verlässlichen Vorhersagen ist groß, und der Kalender stillt sie – zumindest gefühlt.

Die Anziehungskraft

Der Hundertjährige Kalender lebt nicht von seiner Trefferquote, sondern von seiner Geschichte. Er bietet Orientierung in einer unberechenbaren Welt – auch wenn die Orientierung auf Astrologie beruht. Mediennutzer suchen nicht unbedingt Wissenschaft, sondern eine Geschichte. Der Kalender liefert sie.

Die Popularität zeigt: Der Kalender ist ein kulturelles Phänomen, das sich der wissenschaftlichen Bewertung entzieht – und genau darin liegt seine Stärke.

Aufbau und Funktionsweise des Hundertjährigen Kalenders

Sechs zentrale Merkmale prägen den Kalender – von der astrologischen Basis bis zur jährlichen Neuauflage.

Spezifikationen des Hundertjährigen Kalenders
Name Hundertjähriger Kalender (100-jähriger Kalender)
Autor Mauritius Knauer (1613–1664)
Entstehungszeit um 1650
Grundlage Astrologie, Planetenkonstellationen, Bauernregeln
Prognosemethode Einteilung in 7 Planetenjahre mit festen Wettertypen
Zyklus Wiederholung alle 7 Jahre (nach Planetenabfolge)
Bekannte Prognose 2026 Kalter Januar, kalter April, schneereicher Winter
Wissenschaftlicher Status Nicht anerkannt, Trefferquote nicht über Zufall

Das Zusammenspiel von Astrologie und Bauernregeln macht den Kalender einzigartig – aber auch wissenschaftlich irrelevant.

Zeitleiste: Vom Kloster zur Schlagzeile

  • um 1650 – Mauritius Knauer erstellt den Hundertjährigen Kalender (FR.de).
  • 19. Jahrhundert – Weite Verbreitung als Bauernkalender im deutschsprachigen Raum.
  • 21. Jahrhundert – Der Kalender wird jährlich neu aufgelegt und in Medien zitiert.
  • Oktober 2025 – Erste Medienberichte über die Winterprognose 2025/2026 erscheinen (Merkur.de).
  • Januar 2026 – Erwartete Kältewelle laut Kalender (Merkur.de).

Die Zeitleiste zeigt: Der Kalender ist über Jahrhunderte gewachsen – seine Aktualität verdankt er weniger der Genauigkeit als der medialen Wiederholung.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Der Hundertjährige Kalender wurde von Mauritius Knauer erstellt (FR.de).
  • Die Prognose für Januar 2026 sagt Kälte und Schnee voraus (Merkur.de).
  • Der Kalender hat keine wissenschaftliche Grundlage (BILD).
  • Viele Medien berichten jährlich über die Prognosen.

Was unklar ist

  • Ob die Kältewelle im Januar 2026 tatsächlich eintrifft, ist offen.
  • Wie die astrologischen Berechnungen im Einzelnen funktionieren, ist nicht dokumentiert.
  • Ob der Kalender eine höhere Trefferquote als Zufall hat, bleibt umstritten.

Die Tabelle der Fakten und offenen Fragen macht deutlich: Der Kalender ist ein Objekt des Glaubens, nicht der Wissenschaft.

Stimmen zu den Prognosen

„Der Hundertjährige Kalender ist fachlich nicht brauchbar.”

– Diplom-Meteorologe Dominik Jung, zitiert von BILD (größte Boulevardzeitung)

„Wetterlagen halten sich nicht an irgendwelche Zyklen.”

– Dr. Karsten Brandt, zitiert von BILD

„Der 100-jährige Kalender sagt Schnee und Frost voraus.”

– Redaktion Rosenheim24, zitiert nach Merkur.de (überregionale Tageszeitung)

„Der Hundertjährige Kalender sagt einen kalten April 2026 voraus.”

– Redaktion Berliner Zeitung, zitiert nach Merkur.de

Die Meinungen der Fachleute sind eindeutig – der Kalender ist ein kulturelles Relikt, keine Wettervorhersage.

Fazit: Was bleibt vom Hundertjährigen Kalender?

Der Hundertjährige Kalender ist ein kulturelles Phänomen – keine Wettervorhersage. Er lebt von seiner langen Tradition, den eingängigen Bauernregeln und der medialen Aufmerksamkeit jeden Herbst. Für die wissenschaftliche Meteorologie ist er irrelevant, für viele Menschen aber ein Stück Heimat und Orientierung. Wer sich auf die Prognosen verlässt, sollte sich der Unsicherheit bewusst sein: Die Wahrscheinlichkeit, dass der Winter 2025/2026 tatsächlich so streng wird wie vorhergesagt, ist nicht höher als der Zufall. Für Wintersportorte in den Alpen bedeutet das: Sie können auf Schnee hoffen, aber nicht auf den Kalender bauen.

Verwandte Beiträge: Hundertjähriger Kalender auf dem Prüfstand – Ist er genauer als langfristige Wettervorhersagen?

Wer sich für die langfristigen Wetterprognosen interessiert, findet im 100-jährigen Kalender 2025 eine praktische Übersicht der Wochentage bis 2124.

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert der Hundertjährige Kalender?

Der Kalender basiert auf einer Einteilung der Jahre in sieben Planetenjahre. Jedes Jahr steht unter einem planetaren Einfluss (Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus, Merkur, Mond), der angeblich das Wetter bestimmt. Die ursprünglichen Aufzeichnungen stammen von Mauritius Knauer.

Welche Prognose gibt der Hundertjährige Kalender für 2026?

Für 2026 sagt der Kalender einen kalten Januar mit viel Schnee voraus, einen kühlen April und einen wechselhaften Herbst. Die genauen Monatsprognosen sind auf spezialisierten Seiten wie meteo.plus einsehbar (Merkur.de).

Ist der Hundertjährige Kalender wissenschaftlich anerkannt?

Nein. Der Deutsche Wetterdienst und mehrere Meteorologen (Dominik Jung, Karsten Brandt) lehnen den Kalender ab. Übereinstimmungen mit dem tatsächlichen Wetter gelten als Zufall (BILD).

Wer war Mauritius Knauer?

Mauritius Knauer (1613–1664) war Abt des Zisterzienserklosters Langheim in Oberfranken. Er verfasste den Hundertjährigen Kalender auf der Grundlage astrologischer Beobachtungen und überlieferter Bauernregeln.

Kann man den Hundertjährigen Kalender kaufen?

Ja, der Kalender wird jährlich neu aufgelegt – unter anderem vom Verlag Rohrmann. Er ist im Buchhandel und online erhältlich, oft unter dem Titel „100-jähriger Kalender 2026″ oder ähnlich.

Welche Rolle spielen Bauernregeln im Kalender?

Bauernregeln sind ein zentraler Bestandteil. Der Kalender kombiniert astrologische Berechnungen mit jahrhundertealten Bauernweisheiten, die bestimmte Wetterphänomene mit Kalendertagen verknüpfen (z.B. „April, April der macht was er will”).

Gibt es den Hundertjährigen Kalender auch online?

Ja, viele Websites veröffentlichen die Prognosen, darunter meteo.plus, 100-jaehriger-kalender.com und regionale Nachrichtenportale wie Merkur.de oder FR.de.

Wie unterscheidet sich der Hundertjährige Kalender von der modernen Meteorologie?

Die moderne Meteorologie arbeitet mit physikalischen Modellen, Satellitendaten und statistischen Verfahren. Der Hundertjährige Kalender hingegen basiert auf Astrologie und festen Zyklen – eine Methode, die wissenschaftlich nicht haltbar ist.



Alfie Davies Clarke

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