Jeder kennt ihn, aber kaum jemand kennt ihn richtig – den Februar. Er ist der kürzeste Monat, mal 28, mal 29 Tage lang, und bringt jedes vierte Jahr einen besonderen Tag mit sich. In diesem Artikel erfahren Sie, warum er so heißt, wie man ihn richtig schreibt und ob es den 30. Februar wirklich gab.

Tage im Februar (Normaljahr): 28 ·
Tage im Februar (Schaltjahr): 29 ·
Häufigkeit des 29. Februar: 1-mal alle 4 Jahre (ca. 0,068 % der Geburtstage) ·
Monatsname Herkunft: Lateinisch februare = reinigen ·
Anzahl der Buchstaben: 7 (F-e-b-r-u-a-r) ·
Rang im Jahr: 2. Monat

Kurzüberblick

1Februar auf einen Blick
2Bestätigte Fakten
  • Die Schreibweise „Februar“ ist korrekt (Duden (deutsches Nachschlagewerk))
  • Der Februar hat in Normaljahren 28 Tage (Duden (deutsches Nachschlagewerk))
  • Der 29. Februar existiert nur in Schaltjahren (logo! (Kinder-Nachrichtensender))
  • Es gab keinen 30. Februar im gregorianischen Kalender (Duden (deutsches Nachschlagewerk))
3Was unklar ist
  • Ob jemals ein 30. Februar wieder eingeführt wird, ist spekulativ
  • Die genauen Umstände der 27-Tage-Frage sind nicht belegt
4Wie es weitergeht
  • Nächstes Schaltjahr: mit 29. Februar
  • Die Diskussion um eine Kalenderreform bleibt akademisch

Sechs Fakten auf einen Blick, die das Wesen des Februars zusammenfassen.

Merkmal Wert
Länge im Normaljahr 28 Tage
Länge im Schaltjahr 29 Tage
Namensherkunft Lateinisch februare (reinigen)
Anzahl der Tage im Monat (Rang) 28/29 → kürzester Monat
Häufigkeit von Schaltjahren Alle 4 Jahre, außer Jahrhundertjahre ohne Teilbarkeit durch 400
Durchschnittliche Geburtenrate am 29. Februar ca. 1 von 1.461 Geburten

Wie schreibt man Februar?

Die korrekte Schreibweise lautet „Februar“ – mit einem „r“ nach dem „u“. Werkt ein zweites r hinein, ist das ein häufiger Fehler. Der Duden (deutsches Nachschlagewerk) bestätigt diese Form eindeutig.

Warum wird Februar mit zwei r geschrieben?

Die Doppel-r-Schreibung erklärt sich durch die lateinische Herkunft des Wortes – genauer gesagt vom Verb „februare“, das „reinigen“ bedeutet. Das erste r gehört zum Stamm, das zweite zur Endung, und zusammen ergibt sich die Schreibweise mit Doppel-r.

Die Herkunft

Die lateinische Wurzel „februare“ erklärt nicht nur die Schreibweise, sondern auch den kulturellen Hintergrund: Der Februar war im alten Rom der Monat der Reinigungsriten.

Wird Februar groß geschrieben?

Ja, Monatsnamen sind im Deutschen Substantive und werden daher großgeschrieben. Das gilt auch für den Februar. Der Duden (deutsches Nachschlagewerk) führt ihn als Nomen.

Die Implikation: Wer den Februar klein schreibt, macht einen Rechtschreibfehler. Das ist einer der häufigsten Stolpersteine im Deutschen.

Warum heißt der Monat Februar?

Der Name leitet sich vom lateinischen Verb „februare“ (reinigen) ab. Der Februar war im römischen Kalender der Monat der Reinigungsriten, den sogenannten Februa. Seit 153 v. Chr. ist er im julianischen Kalender der zweite Monat – ursprünglich war er der letzte.

Das Paradox

Ein Monat, der nach Reinigung benannt ist, aber selbst der kürzeste bleibt – und durch das Schaltjahr jedes vierte Jahr eine ganz eigene Dynamik bekommt.

Die Schlussfolgerung: Der Name ist kein Zufall, sondern ein Fenster in die römische Kultur. Die Verbindung von Reinigung und Jahresanfang zeigt, wie tief Kalendertraditionen in der Geschichte verwurzelt sind.

Wann hat der Februar nur 27 Tage?

Historisch hatte der Februar nie 27 Tage – die kürzeste dokumentierte Länge beträgt 28 Tage. Die Idee eines 27-tägigen Februars taucht nur in spekulativen Szenarien auf, etwa bei hypothetischen Kalenderreformen. Im gregorianischen Kalender ist eine solche Verkürzung nicht vorgesehen.

Die Konsequenz: Wer von einem Februar mit 27 Tagen spricht, bewegt sich im Bereich der Fiktion. Keine Quelle belegt eine solche Länge.

Wann gibt es den 30. Februar?

Im gregorianischen Kalender existiert kein 30. Februar. Es gibt jedoch einen dokumentierten historischen Fall: Im Jahr 1712 führte Schweden einen 30. Februar ein, um den Wechsel vom julianischen zum gregorianischen Kalender zu korrigieren. Das war der letzte historische 30. Februar.

Wird es jemals einen Februar mit 30 Tagen geben?

Eine Wiedereinführung ist aufgrund der festen Kalenderregeln extrem unwahrscheinlich. Die Wikipedia (freie Enzyklopädie) dokumentiert den schwedischen Sonderfall als historische Kuriosität. Eine Kalenderreform müsste globale Zustimmung finden – unrealistisch.

Das Fazit: Der 30. Februar bleibt eine Fußnote der Geschichte. Für den Alltag ist er irrelevant, aber für Kalenderfreaks ein faszinierendes Detail.

Warum gibt es alle 4 Jahre den 29. Februar?

Der 29. Februar wird nur in Schaltjahren eingefügt, um das Sonnenjahr auszugleichen. Die Erde braucht für einen Umlauf um die Sonne nicht exakt 365 Tage, sondern 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden – wie planet schule (Bildungsangebot des SWR) erklärt.

Ohne Schaltjahre würde sich der Kalender jedes Jahr um ungefähr sechs Stunden verschieben. Nach vier Jahren wäre der Kalender ohne Ausgleich schon etwa einen Tag zu früh – das zeigt planet schule (Bildungsangebot des SWR).

Schaltjahre sind Jahre, die durch 4 teilbar sind, außer Jahrhundertjahre, die nicht durch 400 teilbar sind. Das ist die gregorianische Regel. Die vereinfachte Regel „alle vier Jahre ein Schaltjahr“ ist nicht vollständig korrekt, weil Jahre, die durch 100 teilbar sind, normalerweise keine Schaltjahre sind – erklärt sofatutor (Bildungsplattform).

Warum ist der 29. Februar der seltenste Geburtstag?

Die statistische Wahrscheinlichkeit, am 29. Februar geboren zu werden, liegt bei etwa 1 zu 1461. Damit ist der 29. Februar der seltenste Geburtstag im Jahr. Der Begriff „Schalttag“ bezeichnet den zusätzlichen Tag im Schaltjahr – so definiert es CASIO (Uhrenhersteller, Blogbeitrag).

Für die rund 5 Millionen Menschen weltweit, die an diesem Tag geboren sind, bedeutet das: offizielle Feier nur alle vier Jahre. Eine besondere Kuriosität des Kalenders.

Fazit: Der Februar ist kein gewöhnlicher Monat. Er trägt seine Besonderheiten in sich – von der Rechtschreibung über die Namensherkunft bis zum Schaltjahr. Für den Alltag: Wer den Februar richtig schreibt und seine Kalenderkuriositäten kennt, hat einen echten Wissensvorsprung.

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Die Länge des Februars hängt eng mit der Anzahl der Tage im Jahr zusammen, denn ohne Schaltjahr bliebe der Kalender nicht synchron mit der Erdumlaufbahn.

Häufig gestellte Fragen zum Februar

Welcher Monat hat 28 Tage?

Der Februar hat im Normaljahr 28 Tage. Im Schaltjahr sind es 29 Tage.

Was bedeutet „Februar“ auf Latein?

Der Name leitet sich vom lateinischen Verb „februare“ ab, was „reinigen“ bedeutet. Der Monat war im alten Rom den Reinigungsriten gewidmet.

Wie viele Tage hat der Februar 2024?

2024 ist ein Schaltjahr, daher hat der Februar 29 Tage.

Wann ist der nächste Schalttag?

Der nächste Schalttag ist der 29. Februar .

Welches Sternzeichen ist im Februar?

Im Februar liegen die Sternzeichen Wassermann (bis 18./19. Februar) und Fische (ab 19./20. Februar). Die genauen Daten variieren je nach Jahr.

Ist der Februar ein guter Monat für Reisen?

Der Februar ist in vielen Regionen der kälteste Monat. Für Wintersportler ideal, für Sonnenhungrige eher nicht – es kommt aufs Reiseziel an.

Warum heißt der Februar im Englischen „February“?

Der englische Name „February“ stammt wie der deutsche vom lateinischen „Februarius“ ab. Die Schreibweise ist in beiden Sprachen ähnlich, aber nicht identisch.

Für alle, die sich durch die Kalenderkuriositäten gearbeitet haben: Die klügste Entscheidung im Februar ist, ihn so zu nehmen, wie er ist – kurz, eigenwillig und jedes vierte Jahr mit einem Bonus-Tag. Für Schreibende und Kalenderfans bleibt der Februar der Monat, der immer wieder überrascht.